Mutter Sprach

Die Anti-Heldin unter den Müttern

Ich habe nicht den Anspruch, eine gute Mutter zu sein

Ich heiße Constanze Wilz und betreibe einen Mamablog der anderen Art.
Bei mir gibt es Kontrastprogramm zur heilen Familienwelt.
Mit echten Gefühlen, Mut zum Scheitern und ganz viel Humor.

Wie kommt man dazu, einem wenige Tage alten Säugling mit Kajal ein wohl bekanntes Oberlippenbärtchen in Gesicht zu malen?
Ganz einfach: Ich fand das angemessen, um den ersten Diktator in meinem Leben zu begrüßen…

Ein Baseballschläger-Kuchen, der mit Wut statt Liebe gebacken wurde, eine Horde randalierender Geburtstagsgäste und ein singendes Töpfchen im Dauerlauf verlangen mir eine astreine Jack-Nicholson-Performance ab…

Der Sohn will wissen, wo die Babys herkommen. Jetzt sofort.
Obwohl wir uns mitten im Kreisverkehr befinden. Dieses ungewollte Aufklärungsgespräch im Verkehrschaos führt zu gravierenden Missverständnissen…

Eine Anti-Heldin, ihr Antagonist und ein zwischenmenschlicher Urknall

Als Anti-Heldin vereine ich folgende Eigenschaften in mir:
Ich schmeiße wahllos bunte mit weißer Wäsche zusammen, backe Kuchen mit Wut statt Liebe und kann ohne meinen Kuschelhund nicht einschlafen.

Mein Antagonist ist der Sohn.
Er strebt seinen ersten Schwarzgurt im Karate an, bezeichnet sich neuerdings als Kommunist und will eines Tages auf Youtube durchstarten. Seine Superkraft: meinen inneren Kinski zur Weißglut zu bringen.

Eines ist klar: Wenn solche extremen Gegensätze aufeinanderprallen, sind Eskalationen vorprogrammiert.

Auf meinem Blog gewähre ich Einblicke in das Leben einer unperfekten Mutter.

Der Sohn kommt lehmverschmiert nach Hause.

Ich: „Hast du in der Schule getöpfert?

Er: „Ja. Eine Kackwurst.“

Ich (irritiert): „Und wie sieht die aus?“

Das Kind blickt mich an, als ob ich ein begriffsstutziger Idiot wäre, und meint staubtrocken: „Scheiße.“

Erkenntnis des Tages: Es gibt sie doch, die dummen Fragen.

Im Supermarkt.
Der Sohn ist müde und nimmt im Einkaufswagen Platz. 

Plötzlich kommt eine Mitarbeiterin um die Ecke und meint: „Das geht so nicht. Der Wagen ist nur für Einkäufe gedacht.“

Mit unbewegter Miene nehme ich eine Kiwi aus dem Wagen, kratze den Barcode-Aufkleber ab, klebe ihm den Kind auf den Kopf und frage:
„Ist das jetzt so korrekt?“

Die Antwort bleibt mir die gute Frau bis heute schuldig.

Das Thema Feriengestaltung steht im Raum.
Ich: „Wir können in den Trampolinpark fahren.“

Stille.

Das Kind mustert mich von Kopf bis Fuß und meint dann wohlwollend:
„Endlich mal ein vernünftiger Gedanke von dir.“

Sie geben einem so viel.

Wenn das Kind tief Luft holt und einen Satz beginnt mit den Worten:

„Meine Mama hat gesagt…“, will ich nur noch eines:

Mit einem Hechtsprung im nächsten Schützengraben abtauchen.

Authentisch, schräg, unperfekt – ein Mamablog der anderen Art

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Greta Thunberg hat den Mut, unbequem zu sein. Sie ist der Finger in der Wunde. Dadurch wird die 16-Jährige zum Feindbild erkoren.

Pferdesex im Kreisverkehr

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Obwohl wir uns mitten im Kreisverkehr befinden. Ein Aufklärungsgespräch mit Folgen…

Grabstein-Scrabble

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Die ultimative Horror-Story, die man sich als Eltern nur vorstellen kann.
Viel mehr will ich vorab gar nicht verraten. Eines sei gesagt: es wird morbide und herrlich absurd.

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